JSO Crescendo in der Tonhalle

Das Jugendsinfonieorchester Crescendo besteht seit 33 Jahren, immer unter der Leitung von Käthi Schmid Lauber. Anfangs wurde jeweils ein Konzertprogramm pro Jahr einstudiert. Seit gut 15 Jahren werden aber jedes Jahr zwei grosse Programme erarbeitet. Bis heute sind das mehr als 3000 Probestunden, 50 Probewochenenden und 130 Konzerte in der Schweiz - Tendenz steigend! Im Programm stehen dabei grosse Sinfonien, Solokonzerte und Filmmusik. Nicht wenige ehemalige Mitglieder trifft man heute an einem Konservatorium oder bereits als Profimusiker wieder an.

Nebenbei spielt das JSO Crescendo mit seinen rund 60 Mitgliedern an diversen Feiern, Privatanlässen, Gottesdiensten und Tanzveranstaltungen. Gerne lassen wir uns in gewünschter grösse für Ihren Anlass engagieren. Im Sommer trifft man die jungen Musiker*innen zudem immer mal wieder beim Strassenmusizieren an.

Das Crescendo als Chor

Weit und breit einzigartig ist das JSO Crescendo insofern, dass es nicht nur ein Orchester, sondern auch ein Chor ist - nicht selten wird es schon nur wegen dieser Besonderheit engagiert. Mit dem Canturicum hat das Orchester seinen eigenen Projektchor, mit welchem es alle zwei Jahre grosse Chorwerke zur Aufführung bringt.

Konzertreisen

Ein fester Bestandteil des JSO Crescendo sind die Konzertreisen. Alle zwei Jahre konzertieren wir während zwei Wochen an verschiedenen Orten auf der ganzen Welt.
Bulgarien

2019

Baltische Staaten

2017

Portugal

2015

Griechenland

2013

Schweden

2011

Brasilien

2009

Slowakei

2007

Frankreich

2005

Russland

2003

Italien

2001

Norwegen

2000

Barcelona

1998

Dänemark

1996

Tschechien

1994

Ungarn

1993

Niderlande

1991

Deutschland

1990

Portrait: Käthi Schmid Lauber (Dirigentin)

Käthi Schmid Lauber

Dirigentin

Käthi Schmid Lauber studierte an der Schola Cantorum Basiliensis Violine in alter Mensur bei Jaap Schröder, Viola da Gamba bei Jordi Savall und Gesang bei Richard Levitt. 1985 schloss sie ihre Studien mit dem Diplom für Alte Musik im Fach Violine und Viola ab. Nach Dirigierstudien bei Sylvia Caduff (Luzern) und Karl Scheuber (Zürich) belegte sie drei Jahre den Nachdiplomkurs in Orchester- dirigat bei Daniel Schmid an der HMT Zürich. Sie spielte in verschiedenen Barockorchestern in Deutschland und der Schweiz. Neben dem JSO Crescendo dirigiert Käthi Schmid Lauber das Kindersinfonieorchester in Wetzikon, das Seeländer Bläserensemble, den Projektchor „Canturicum“ und die Kantorei Wetzikon. Zweimal jährlich leitet sie die Singwochen in Quarten, SG. Dazu ist sie auch als Komponistin tätig: In ihrem Oeuvre finden sich Solokonzerte mit sinfonischer Orchesterbegleitung, Musicals und Chorwerke. Ihre Lehrtätigkeit in den Instrumenten Violine, Viola, Viola da Gamba und Kontrabass übt sie an der Musikschule Adliswil-Langnau aus und unterrichtet „Klassenmusizieren“ an der MKZ. Das Unmögliche möglich zu machen ist das, was sie an der Arbeit mit Jugendlichen immer wieder neu fasziniert.


Käthi Schmid Lauber ist verheiratet und Mutter von drei Kindern. Die beiden Söhne sind seit Jahren Mitglieder im Crescendo. Tochter Anina spielte 12 Jahre als Geigerin mit, dabei prägte sie das Orchester vor allem in ihren sieben Jahren als Konzertmeisterin namhaft. Es ist für uns alle ein riesiger Verlust,dass Anina im Frühling 2021 bei einem Reitunfall tödlich verunglückte.

Portrait: Noëlie Nyffeler (Konzertmeisterin)

Noëlie Nyffeler

Konzertmeisterin

Noëlie Nyffeler begann im Alter von vier Jahren bei Agathe Jerie Geige zu spielen. Während ihrer Gymnasialzeit wurde sie von Julia Schwob unterrichtet. Seit 2020 ist sie im JSO Crescendo Konzertmeisterin, wobei sie bereits seit dem Jahr 2014 Mitglied des Orchesters ist.
Des Weiteren spielt sie immer wieder in Luzern bei Projekten des Zentralschweizer Jugendsinfonieorchester ZJSO mit. Neben ihrer Tätigkeit im Orchester als Violinistin singt sie im Vokalensemble CantAmabile im Sopran. Noëlie Nyffeler studiert Germanistik und Romanistik an der Universität Zürich. Neben ihrem Studium ist sie als Lehrerin für Gymivorbereitungskurse und Nachhilfe tätig und wirkt beim Dictionnaire d’Ancien Gascon (DAGél) an der Universität mit.